Verpressanker

Baugrubenverbau · Anker · Rückverankerter Verbau

Verpressanker

Wir stellen vorgespannte Verpressanker her, die Bohrpfahl- und Mikropfahlwände tiefer Baugruben mit dem tragfähigen Boden hinter der Wand verbinden. Die Baugrube bleibt frei, Nachbargebäude und Straßen sind geschützt. Wir führen die Anker nach Planung aus und prüfen sie nach dem Vorspannen und Festlegen mit Zugversuchen.

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  • Vorgespannte Verpressanker
  • Bohrpfahl- und Mikropfahlwände
  • Zugversuche zur Prüfung
  • Verbauplanung aus einer Hand
Schnitt eines rückverankerten Verbaus: Verbauwand am Baugrubenrand, Gurtungen und Ankerköpfe vor der Wand, schräg in den Boden hinter der Wand verlaufende Anker; freie Ankerlänge und verpresster Verankerungskörper am Ende, rechts die Baugrube Baugrube 1 2 3 4 5 6
  1. Ankerkopf: Platte und Keile
  2. Gurtung (Ankerbalken)
  3. Freie Ankerlänge
  4. Verankerungslänge
  5. Verbauwand
  6. Nachbarbebauung

Definition

Was ist ein Verpressanker?

Ein Verpressanker ist ein vorgespanntes Zugglied, das den Erddruck auf die Verbauwand in den tragfähigen Boden hinter der Wand überträgt. Er wird an der Gurtung vor der Wand angeschlossen und mit fortschreitendem Aushub lagenweise hergestellt.

Ein Anker besteht aus drei Teilen: dem Ankerkopf vor der Wand, der freien Ankerlänge ohne Verbund mit dem Boden und dem Verankerungskörper am Ende, der mit Zementsuspension im Boden verpresst ist. Vorgespannt und festgelegt hält der Anker die Wand zurück.

Anker werden mit Bohrpfahl- und Mikropfahlwänden eingesetzt. Da keine Stützen in der Baugrube bleiben, ist der Arbeitsraum frei.

Auf einen Blick

FunktionRückverankerung der Verbauwand im tragfähigen Boden.
TeileAnkerkopf, freie Ankerlänge, Verankerungslänge.
WandtypBohrpfahl- und Mikropfahlwände.
EinsatzTemporär oder dauerhaft, je nach Planung.
Länge und NeigungWerden in der geotechnischen Planung festgelegt.
KontrolleVorspannen, Festlegen und Ankerzugversuch.

Wann wird er gebraucht?

Wann wird ein rückverankerter Verbau gewählt?

  • Tiefe Baugruben für Gebäude mit Untergeschossen
  • Aushub direkt neben einem Nachbargebäude
  • Wenn die Baugrube frei bleiben soll
  • Tiefen, bei denen eine auskragende Wand nicht ausreicht
  • Aushub neben Straßen und Leitungen
  • Baugruben bis 12–15 m mit Mikropfahlwänden
  • Tiefere Baugruben mit Bohrpfahlwänden

Der Anker reicht unter das Nachbargrundstück. Stehen Fundamente, Keller oder Leitungen des Nachbarn im Weg, werden Alternativen wie Stahlrohrsteifen geprüft.

Ausführung

Wie wird ein Verpressanker hergestellt?

  1. PlanungAnkerlage, Abstand, Länge, Neigung und Kraft werden in der geotechnischen Verbauplanung festgelegt. Ohne Planung darf nicht ausgeführt werden.
  2. Abschnittsweiser AushubDer Aushub erfolgt bis knapp unter die Ankerlage, die Gurtung wird vorbereitet.
  3. BohrenDas Bohrgerät bohrt mit Neigung und Länge laut Planung; in instabilem Boden wird verrohrt.
  4. Zugglied und VerpressungLitzen oder Stab werden eingebaut, der Verankerungsbereich wird mit Zementsuspension verpresst.
  5. Vorspannen und FestlegenNach Erhärten der Suspension wird der Anker mit einer Hydraulikpresse vorgespannt und am Ankerkopf festgelegt.
  6. Prüfung und ÜberwachungEin Ankerzugversuch wird durchgeführt; Wand und Nachbarbebauung werden mit Inklinometern und Neigungsmessern überwacht.

Geräte

Mit eigenen Maschinen

  • Bohrgeräte Soilmec SM-401, Comacchio MC-15 und Casagrande C-6
  • Injektionsanlage GMP-100
  • Kompressor XAMS-286
  • Ausfachung zwischen Pfählen mit Aliva-Spritzbetonmaschine

Unser gesamter Maschinenpark

Qualitätskontrolle

Wir prüfen die Anker im Versuch

Nach dem Vorspannen wird mit Ankerzugversuchen geprüft, ob die Anker die Bemessungskraft aufnehmen. Mit derselben Ausrüstung führen wir auch Zugversuche an Bodennägeln und Felsankern durch.

  • Ankerzugversuch
  • Zugversuch an Bodennägeln und Felsankern
  • Überwachung der Wandbewegung mit Inklinometer

Preis

Preis für Verpressanker

Ankerpreise werden meist pro Meter oder pro Stück angegeben. Entscheidend sind vor allem Ankerlänge und -anzahl, Ankerkraft, Baugrundverhältnisse, Bedarf an Verrohrung, Gurtung und Prüfumfang.

  • Mit Verbauplanung ist das Angebot schnell und genau
  • Pfähle, Anker, Spritzbeton und Prüfungen lassen sich in einem Angebot bündeln
  • Hindernisse auf dem Nachbargrundstück bitte vorab melden

Füllen Sie das Formular aus, Ihre Nachricht öffnet sich fertig in WhatsApp. Fügen Sie Verbauplanung und Lageplan im selben Chat bei.

Referenzen und Baustellen

Aus unseren Verbauprojekten

Alle Referenzen

Rückverankerter Verbau
Rückverankerter Verbau
Baugrube mit rückverankertem Verbau in Hadımköy
Hadımköy
Planschnitt eines Verpressankers
Planschnitt eines Verpressankers
Ankerzugversuch
Ankerzugversuch
Rückverankerter Bohrpfahlverbau
Rückverankerter Bohrpfahlverbau
Detail des Pfahlkopfbalkens
Kopfbalkendetail

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Verpressankern

Was ist ein Verpressanker?

Ein vorgespanntes Zugglied, das den Erddruck auf die Verbauwand in den tragfähigen Boden hinter der Wand überträgt. Er wird an der Gurtung vor der Wand angeschlossen und hält die Wand nach dem Vorspannen und Festlegen zurück.

Aus welchen Teilen besteht ein Anker?

Aus drei Teilen: dem Ankerkopf vor der Wand mit Platte und Keilen, der freien Ankerlänge ohne Verbund mit dem Boden und der Verankerungslänge am Ende, die mit Zementsuspension im Boden verpresst ist.

Wie wird ein Verpressanker hergestellt?

Der Aushub erfolgt bis knapp unter die Ankerlage, das Bohrgerät bohrt mit Neigung und Länge laut Planung, Litzen oder Stab werden eingebaut und der Verankerungsbereich wird verpresst. Nach dem Erhärten wird der Anker mit einer Hydraulikpresse vorgespannt und festgelegt.

Wann wird ein rückverankerter Verbau bevorzugt?

Bei tiefen Baugruben für Gebäude mit Untergeschossen, bei Aushub neben Nachbargebäuden und bei Tiefen, für die eine auskragende Wand nicht ausreicht. Da keine Stützen in der Baugrube bleiben, ist der Arbeitsraum frei.

Wie werden Ankerlänge und Neigung festgelegt?

Ankerlage, Abstand, Länge, Neigung und Kraft werden in der geotechnischen Verbauplanung auf Grundlage des Baugrundgutachtens festgelegt. Anker dürfen nicht ohne Planung hergestellt werden.

Wie wird die Tragfähigkeit eines Ankers geprüft?

Nach Vorspannen und Festlegen wird mit Ankerzugversuchen nachgewiesen, dass der Anker die Bemessungskraft aufnimmt. Während des Aushubs werden Wand und Nachbarbebauung mit Inklinometern und Neigungsmessern überwacht.

Wovon hängt der Ankerpreis ab?

Ankerpreise werden meist pro Meter oder Stück angegeben. Entscheidend sind Ankerlänge und -anzahl, Ankerkraft, Baugrund, Verrohrungsbedarf, Gurtung und Prüfumfang.

Was, wenn unter dem Nachbargrundstück nicht verankert werden kann?

Stehen Fundamente, Keller oder Leitungen des Nachbarn im Weg, werden alternative Stützsysteme wie Stahlrohrsteifen geprüft.

Sichern Sie Ihre Baugrube mit Ankern

Nennen Sie Aushubtiefe, Wandtyp und Ort der Baustelle und fügen Sie Ihre Verbauplanung bei. Planen wir Anker, Pfähle und Prüfungen gemeinsam.

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